Schreibnacht Ahoi!

Mehr durch Zufall bin ich über die Community von Schreibnacht.de gestolpert. Vor einigen Wochen hatte ich mich dort ebenfalls angemeldet, etwas im Forum gestöbert und mit anderen geschrieben. Jetzt in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober war es wieder so weit. Die Schreibnacht stand an.
Von 20 Uhr am Samstag bis 3 Uhr morgens am Sonntag war die Community versammelt, um gemeinsam in die Tasten zu hauen – und ich war dabei!
Und hier mein Bericht darüber, wie es so gelaufen ist.

Die Vorbereitung

Meine Vorarbeit des Tages bestand aus halbwegs früh aufstehen und Kinder versorgen. Glücklicherweise hatte sich am Vortag herausgestellt, dass die Zwerge von Samstag auf Sonntag bei meinen Eltern schlafen durften. Praktisch, wenn man vorhatte, die Nacht durchzuarbeiten. Ich war also mit meinen Kindern beschäftigt, bis etwa 11 Uhr, wo sie von meinem Vater abgeholt wurden.
Direkt darauf bin ich einkaufen gegangen. Pizza, Gurke, Chips, Energie Drinks und etwas Cola. Und als Bonus gab es noch einen kleinen schönen Spaziergang an der frischen Luft. Irgendwie muss man ja schließlich auch zum Laden kommen – und anschließend wieder nachhause.
Etwa um 12 Uhr war ich wieder Zuhaus. Alles wurde schnell weggepackt und dann wurde mit der Vorarbeit begonnen. In meinem Fall bedeutet das, ich hab mich wieder ins Bett gelegt und noch ne Runde gepennt. Kommt schließlich nicht oft vor, dass ich mal sturmfreie Bude habe.
Vier Stunden später war ich wieder wach, mein Mann kam von der Arbeit. Das war alles knallhart einkalkuliert. Von allein wäre ich nämlich nicht wieder aufgestanden. Eine schöne heiße Dusche folgte, später schnippelte ich mir die Gurke klein und parkte die Scheiben in einer Tupperdose.
Es fehlte nur noch eine Kleinigkeit. Ich musste meinen Schreibtisch aufräumen. Ein seltener Anblick, den mein Mann an diesem Tag bekam, denn für gewöhnlich herrscht dort Chaos. An diesem Abend wollte ich ihn aber ordentlich haben. Neben Chipstüte, Glas, Colaflaschen und dem Pizzateller musste ich ja auch noch Platz finden, um an meine Tastatur zu kommen, oder an die Maus.
Bis 19.30 Uhr war ich damit beschäftigt, danach entspannte ich die letzten Minuten auf dem Balkon und konsumierte noch etwas Frischluft.

Die Schreibnacht beginnt

Um wenige Minuten war ich zu spät wieder am PC, einen Unterschied machte es jedoch nicht. Die erste Stunde gab es ein Interview mit Cornelia Funke. Sie ist eine der bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Bekannt sind von ihr unter anderem die »Wilden Hühner« und die »Tintenherz«-Trilogie. Ich muss gestehen, dass ich keines der Bücher gelesen habe. Meine Interessen lagen damals schon auf einem völlig anderen Terrain.
Von dem Interview habe ich an sich nichts mitbekommen. Aufgrund technischer Probleme (Ich meine etwas von einem Hackerangriff gehört zu haben.) hatte ich schon nach kürzester Zeit aufgegeben und mich etwas mit anderen Schreibern ausgetauscht. Die gestellten Fragen kann man immerhin auch nachlesen. Aber vielen Dank an Cornelia, dass du bei uns warst und trotz Probleme noch einige Fragen beantwortet hast.

Ab 21 Uhr wurde getippt, was die Tastatur hergab. Jede Stunde lief eine Etappe mit einer freiwilligen Aufgabe. Ansonsten schrieb jeder für sich an seinem eigenen Text. Um die 500 Worte habe ich je Etappe aufs Papier gebracht, hätten mehr sein können, aber was Solls. Dafür hatte ich am Ende der Schreibnacht mein Fanfiktion Kapitel fertig, was eh schon überfällig war.

Belohnungen

Lohn der Nacht waren Unteranderem die Badges »Zeitreisender«, was wir während der Zeitumstellung bekamen und auch die »Nachteule«. Letztes wird bei mit auch öffentlich angezeigt. Ich stehe schon seit meiner Teenezeit dazu, dass ich eine Nachteule bin, passt also super 🙂

Fazit

Die Schreibnacht hat wirklich viel Spaß gemacht. Ich mache gern wieder mit. Nächstes Mal nehme ich mir aber kein Fanfiktion Kapitel vor. Da ist man zu eingeschränkt, wenn man sich das Ziel setzt, dass es am Ende perfekt vollendet ist.

Das geschriebene Kapitel ist das hier: Kin Hatake #007

Die nächste Schreibnacht ist am 28.11.2015.
Wer mitmachen möchte, geht auf Schreibnacht.de

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Ein Kommentar zu “Schreibnacht Ahoi!”

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