[KH-alt] Kapitel 35 – Kins erster Schultag

Lang hatte der Abend nicht mehr angehalten. Durch das viel zu frühe Aufstehen und den darauf folgenden Tag voller Termine und Stress, war Kakashi derart geschafft, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Zunächst hatten sich seine Freunde gewundert, dass er überhaupt so lang geblieben war. Immerhin hatte er einen kleinen Jungen dabei. Nachdem sie nochmals die Auswirkungen von Kins Hyperaktivität(bzw. Dämonenblut) erklärt hatte, verstanden sie jedoch. Wenn der Junge eh nicht viel eher ins Bett zu bekommen war, konnte er auch länger bleiben.

Der nächste Tag verlief relativ entspannt.
Den Vormittag über genossen sie überwiegend die Ruhe. Eine Kisten kramte Kakashi aus dem Abstellraum, in welcher die Sachen untergebracht waren, die einst Naruto besaß. Vieles war bereits aussortiert und entsorgt worden, darunter auch Narutos Kleidung. Die übrigen Dinge sollte der Junge nun wiederbekommen. Einige Schriftrollen und Bücher lagen darin, sowie die Kunai und Shuriken, mit denen er gearbeitet hat. Es wurde nur behalten, was keine Rückschlüsse auf Naruto zulassen konnte. Persönliche Dinge (wie Fotos) oder Gegenstände von Wert (wie die Violine von Taki) hatten sie in der Wohnung des Uzumaki nicht finden können.
Den Nachmittag verbrachte Kin bei Konohamaru zu Hause, wo die Jungs sich überwiegend mit der Detektiv Conan Sammlung des Älteren beschäftigten. Sehr zum Missfallen von Sora natürlich, die mit Kin lieber anderes gemacht hätte, als die ganze Zeit Mangas zu lesen. Damit sich das Mädchen nicht komplett ausgeschlossen fühlte, spielte Kin im Anschluss auch etwas mit ihr im  Mädchenzimmer und ließ sich ihre Spielsachen zeigen. Bei vielen Dingen zeigte er deutliches Unverständnis, dass nicht nur gespielt war. Zwischen Puppenhaus Barbiesammlung und Teepartie fühlte er sich deutlich fehl am Platz. Letztlich war er einfach nur froh, dass Kurama nicht auf die Idee gekommen war auch noch sein Geschlecht zu ändern. Hätte er sein neues Leben als Mädchen verbringen müssen, wäre er spätestens in diesem Moment durchgedreht. Dieser Mädchenkram war ja mal gar nicht sein Fall.
Abgeholt wurde Kin gegen Abend von Iruka, denn der Besuch von Hana stand kurz bevor. Überrascht war er, als er die Tasche bei seinem Patenonkel entdeckte, doch er fragte nicht weiter nach. Dafür war noch genug Zeit, wenn sie erst einmal angekommen waren. Zudem konnten sie dann auch freier reden, als auf der Straße wo Kin den kleinen unwissenden Jungen spielen musste.
Am Ziel angekommen stellte er jedoch fest, dass dies Gespräch zunächst noch verschoben werden musste, denn Hana war bereits vor Ort und machte ihre Kontrolle bei Kurama (um sicher zu gehen, das mit dessen Hinterteil auch alles in Ordnung war). Fast zwei Stunden musste er stillsitzen, während Hana den Männern alles mögliche erklärte und sie zusammen dem Gefieder die erste Grundreinigung verpassten. Wirklich nötig war es nicht, da Kins Federn sehr sauber waren, jedoch sollten Kakashi und Iruka genauestens Wissen, was auf sie zukam.
Im Anschluss daran wurde noch vereinbart, dass Hana alle drei Monate zur Kontrolle vorbei kommen würde. Solang nichts auffälliges zu sehen war und es dem Jungen auch gut ging, sollte dieser Zeitraum ihrer Meinung nach ausreichen. Wegen den Untersuchungsergebnissen wollte sie sich melden, sobald sie vorhanden waren.
Nachdem Hana sich verabschiedet hatte erfuhr Kin recht schnell, was es mit der Tasche auf sich hatte. Offenbar sollte am nächsten Vormittag Kakashis Mission starten, weshalb sein Patenonkel bereits einige Dinge mitgebracht hatte, da er ja für die Zeit im Gästezimmer einquartiert wurde. Einiges wurde für den nächsten Tag noch besprochen und dann verabschiedete sich auch der Lehrer. Am Vormittag würde er Kin bereits wiedersehen und er war jetzt schon sehr gespannt auf die Reaktionen in der Klasse.

Früh am nächsten Morgen war es dann soweit. Bereits um vier Uhr morgens konnte Kin nicht mehr schlafen vor Aufregung. So nervös war er nicht einmal gewesen, als er damals im Körper von Naruto seinen ersten Schultag hatte. Dabei waren es diesmal nur ein paar Tage und er war nur Gast in einer Klasse, die er bereits kannte.
Seine Kleidung hatte er sich bereits am Vorabend ausgesucht und auf den Schreibtisch gelegt. Die Tasche hatte er ebenfalls schon gepackt. Laut Iruka war der Stundenplan nicht geändert worden, weshalb er genau wusste, dass Wurftraining an diesem Tag auf dem Plan stand. Deshalb hatte er sich auch seine neue Waffentasche in den Rucksack gelegt. Kakashi hatte ihm eine neue besorgt, da die Alte schon recht kaputt war.
Doch was sollte er jetzt anstellen? Bis zum Schulbeginn waren es noch fünf Stunden und die vergingen nicht mal eben auf die Schnelle – und schon gar nicht, wenn man darauf wartete! Zunächst beschloss Kin eine lange und ausgiebige Dusche zu nehmen. Damit verringerte er schon mal etwas die Zeit, die er noch hinter sich bringen musste. Darauf schaute er mit Kurama fernsehen und entdeckte die frühmorgendlichen Cartoons. Erstaunlicher Weise machte sie ihm das Warten wirklicher erträglicher, womit er zunächst gar nicht gerechnet hatte. Der Fernseher lief bei ihnen nicht oft und auch als Naruto hatte er nicht viel mit diesen speziellen Luxusgegenständen zu tun. Genau genommen hatte er nur mal in der Bibliothek einen gesehen, denn nicht einmal Iruka besaß einen Fernseher.
Trotz der optimalen Ablenkung verlor Kin die Zeit nicht aus den Augen. Pünktlich um sieben Uhr wurde Kakashi geweckt, damit sich sein Vater ebenfalls rechtzeitig fertig machen konnte. Während der ältere Hatake unter die Dusche sprang, kümmerte sich der Kleine um das Frühstück.
Bevor sie das Haus verließen hatte Kakashi dann noch eine kleine Überraschung für seinen Sohn und holte aus der Schublade im Flurschrank zwei Gegenstände heraus. Das Schlüsselband und die kleine Geldbörse von Detektiv Conan, die Kin von Kurenai bekommen hatte.
„Ich hab mich gestern etwas mit Iruka unterhalten und wir sind beide der Meinung, dass du deinen eigenen Schlüssel bekommen solltest und auch etwas Taschengeld. Du bist es immerhin gewohnt für dich selbst zu sorgen und einen Schlüssel bei dir zu haben.“, erklärte Kakashi und überreichte seinen sichtlich überraschten Sohn die beiden Gegenstände.
Unsicher hielt Kin seinen eigenen kleinen Wohnungsschlüssel in der Hand und betrachtete ihn. Sicher, er freute sich darüber, dass er nun seinen eigenen Schlüssel hatte. Die letzten Tage hatte er sich immer etwas nackt gefühlt, ohne das vertraute Stück Metall in der Tasche. Über das Geld hatte er sich weniger Gedanken gemacht. Früher hatte er sein Geld auch fast nie dabei. Nur wenn er es wirklich brauchte und dann auch nur soviel wie nötig war.
„Ist das nicht noch etwas zu früh?“ Kin fand es zu früh, immerhin war er ein vierjähriger. Obwohl er als Naruto bereits mit weniger als drei Jahren allein und überwiegend auf der Straße gelebt hatte. Hätte er eine Wahl gehabt, dann hätte er auf diese Verantwortung gern verzichtet.
„Ach quatsch. Die werden bald alle merken, was für ein schlauer Junge du bist und da geht das. Ich war in deinem Alter auch schon sehr selbstständig und du schlägst halt stark nach mir.“, grinste Kakashi und machte Kin damit sofort etwas Mut.
Bei den beiden Hatakes konnte man wirklich sagen, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, dass war auch Kin klar. Und wenn er schon etwas selbstständiger und erwachsener handeln durfte, dann ließ er sich das auch nicht zwei Mal sagen.

Fünf Minuten vor Unterrichtsbeginn kamen die Hatakes bei der Akademie an. Die meisten Schüler befanden ich noch vor dem Gebäude und würden erst auf den letzten Drücker die Klassenräume betreten. Der Anblick, der sich Kin somit bot, war ihm sehr bekannt. Trotzdem staunte er nicht schlecht, als er mit seinem Vater dort ankam. Offiziell gesehen kannte er immerhin noch keine Schule. Zudem liefen hier viel mehr Kinder herum, als auf dem Spielplatz und sie waren in den meisten Fällen auch älter als die Kinder, mit denen Kin schon gespielt hat.
„Hallo Kin!“, rief eine Mädchenstimme hinter ihnen, worauf sie stoppten und sich umdrehten. Fast gleichzeitig mit ihnen waren die beiden Hyuugamädchen an der Akademie angekommen. Hanabi hatte Kin offenbar sofort erkannt und nach ihm gerufen.
„Hallo Hanabi,“, grüßte Kin zurück, als die Hyuugas bei ihnen ankamen.
„Was machst du den hier in der Akademie? Du bist doch erst 4!“, wunderte sich die jüngere der Schwestern.
Durch die Aussage ihrer kleinen Schwester verwirrt starrte Hinata den Jungen für einen Moment an und vergaß dabei sogar ihre schüchterne Art. Der Junge sollte erst 4 sein? Er wirkte auf sie nicht wie ein Vorschulkind und war auch fast genau so groß wie Hanabi – und sie wurde in einigen Monaten immerhin schon 7.
Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen antwortete Kin seiner Freundin. „Papa muss arbeiten, deswegen gehe ich jetzt zu meinem Onkel.“
„Ach stimmt ja! Dein Onkel ist ja Lehrer.“, seufzte das kleine Mädchen darauf, weil sie dies Detail völlig vergessen hatte.
Um sicher zu gehen, dass sie nicht zu viel Zeit verquatschten warf Kin einen Blick auf Armbanduhr. „Papa, du musst los!“, informierte er darauf den Älteren.
Mit den Worten „Hier, gib das Iruka.“ holte Kakashi eine kleine Schriftrolle aus seiner Weste und überreichte sie Kin. Darauf hockte er sich vor seinen Sohn  und umarmte ihn nochmals. „Mach kein Unsinn und hör auf deinen Onkel.“, sprach Kakashi laut aus und darauf flüsterte er „Zeig ihnen, was ein Hatake ist! Viel Spaß, kleiner.“, damit nur Kin es hören konnte.
Kurz darauf war Kakashi auch schon verschwunden. Einfach aufgelöst, wodurch von Kin der Fleck, wo sein Vater eben noch gestanden hatte, recht verwirrt betrachtet wurde.
„Keine Angst, das war nur ein Jutsu.“, erklärte die Ältere der beiden Hyuugamädchen und lächelte Kin freundlich an.
Und da war es wieder. Dieses Lächeln, dass sie ihm früher schon so oft geschenkt hatte. Heimlich natürlich, da niemand bemerken sollte, dass sie Naruto gern hatte. Hinata war immer freundlich gewesen und in seiner Klasse die einzige Mitschülerin, die ihn nie verachtet oder verspottet hatte. Viel reden konnte er mit ihr allerdings nicht, da sie so extrem schüchtern war, dass sie kein Wort herausbekam. Von rot werden und stottern gingen ihre Reaktionen bis hin zu einem Ohnmachtsanfall, sobald er sich mit ihr unterhalten wollte. Sie war in ihn verliebt, dass war ihm damals sehr schnell klar gewesen.
Doch jetzt waren diese Zeiten vorbei. Er war nicht mehr Naruto und für Hinata auch viel zu jung. Sie würde einen anderen Jungen finden, den sie lieben würde und der auch sie lieben wird, da war sich Kin sicher.
„Mein Name ist übrigens Hinata Hyuuga und ich bin Hanabis ältere Schwester.“, stellte sie sich darauf vor. Erst jetzt viel Kin auf, dass Hinata offenbar gar nicht mehr stotterte, doch woher kam diese plötzliche Veränderung? Er würde es schon herausbekommen!
„Hallo Hinata. Ich bin Kin Hatake.“, stellte sich nun auch Kin nochmal richtig vor. Darauf brachten die beiden Hyuugas Kin zum Lehrerzimmer und verabschieden sich dort, um in ihre Klassenräume zu gehen.

In Klassenraum von Iruka waren bereits fast alle Schüler anwesend und unterhielten sich lautstark miteinander – oder aneinander vorbei, wie im Falle von Sasuke und seinen Fangirls. Wie jeden Tag hatten sich einige Mädchen um den Uchihaerben versammelt und redeten auf ihn ein. Bewunderungen, Liebeserklärungen und Fragen nach Dates gehörten für Sasuke bereits seit Jahren zum Alltag. Früher hatte er alle Annäherungsversuche gekonnt ignoriert. Seit Narutos Tod war er jedoch sehr oft so stark in seinen Gedanken versunken, dass er die Mädchen nicht einmal bemerkte. Er vermisste den blonden Chaoten. Mit Naruto war die einzige Person aus seinem Leben verschwunden, die ihn ein Stück weit verstehen konnte.
Die Tür öffnete sich und Sensei Iruka betrat den Klassenraum. Bis auf die Fangirls setzten sich alle schnellstens auf ihre Plätze. Nachdem der Lehrer seine Tasche auf dem Tisch abgelegt hatte, stellte er sich vor seinen Schreibtisch und wartete ab, bis alle auf ihren Stühlen saßen. Der Sasuke-Fanclub hatte seine Anwesenheit jedoch nicht bemerkt. Ein Problem, mit welchem Iruka jeden Morgen zu kämpfen hatte.
„Bevor wir mit dem heutigen Unterricht beginnen, möchte ich euch jemanden vorstellen.“ Kaum hatte der Lehrer seine ersten Worte ausgesprochen, zuckten die Fangirls auch schon zusammen und suchten schnellstens nach ihren Plätzen. Iruka betrachtete alle seine Schüler um sicher zu gehen, dass er auch ihre Aufmerksamkeit hatte und sie an ihren Plätzen saßen. Einer war jedoch mal wieder geistig abwesend.
„Sasuke, ich möchte das du mir ebenfalls zuhörst.“ Keine Reaktion kam von dem Uchiha, weshalb Iruka etwas mehr Strenge in seine Stimme legte.
„Sasuke!“ Erschrocken blickte der Junge auf und sah zu seinem Lehrer.
„Ich möchte, dass du zuhörst.“, sagte er, als er endlich die Aufmerksamkeit des Jungen hatte und wandte sich darauf wieder an die ganze Klasse.
„Wie eben schon erwähnt, möchte ich euch jemanden vorstellen.“ Kurz wand Iruka seinen Kopf zur Tür und nickte dem Jungen zu, der sich bislang noch außerhalb des Raumes aufhielt. Dies war Kins Zeichen, er sollte nun eintreten.
Langsam und mit echter Nervosität ging er auf seinen ehemaligen Sensei zu und stellte sich neben ihn. Es war ein seltsames Gefühl wieder in dieser Klasse zu sein. Die Mitschüler waren die Gleichen, doch niemand erkannte ihn. Niemand bis auf Iruka wusste hier, dass er bis vor einem Monat noch Naruto war. Alle Augen ruhten auf ihm und an einigen Stellen wurde bereits getuschelt. Alle wollten sie wissen, wer er war.
„Ruhe jetzt! Sein Name ist Kin Hatake und er ist erst vier Jahre alt. Der Junge ist mein Patenkind und ich passe einige Tage auf ihn auf, da sein Vater auf Mission ist. In dieser Zeit wird er dem Unterricht dieser Klasse beiwohnen.“, stellte Iruka seinen Schützling vor.
Darauf tat er so, als würde er sich einen Moment nach einem geeigneten Sitzplatz für Kin umsehen. Im Vorfeld war bereits geklärt worden, dass er auf dem freien Platz neben neben Kiba sitzen würde, da er den Jungen zwei Tage zuvor bereits kennengelernt hatte. Dorthin schickte Iruka seinen Schützling nun auch.
Auf dem Weg dorthin kam Kin an einigen Mädchen vorbei, die ihren neuen kleinen Mitschüler angrinsten, als hätten sie gerade eine neue Puppe zum Spielen bekommen. Zumindest kam es ihm so vor, da Sora am Vortag einen ähnlichen Blick drauf hatte, als sie mit ihrer Puppe gespielt hat. Bei seiner Freundin hatte dieser Blick noch süß ausgesehen. Bei den Girls hier war es eher … gruselig! Und diese Mädchen hier sollten bald als Genin unterwegs sein und Missionen erledigen? Wirklich glauben konnte Kin es nicht und doch würde es so sein.

Kaum hatte er seinen Platz erreicht, begann Iruka auch schon mit seinem Unterricht. In den ersten Stunde hatte sie Mathe und Kin machte einfach bei dem normalen Unterricht mit, als wäre es das natürlichste von der Welt, dass ein 4jähriger bereits mit ihrem Thema klar kam.
Das letzte Thema dieses Unterrichtsfaches war Binomische Formeln. Etwas, dass jeder Schüler nach spätestens einer Woche hasste und zu ihrem Leid auch jeder können musste, da es für die Prüfungen zu den höheren Ränge benötigt wurde. Bereits seit Schuljahresbeginn befasste sich die Abschlussklasse mit diesem Thema und die Meisten von ihnen hatten so langsam angefangen zu verstehen.
Wie jeden Tag begann der Unterricht mit der Hausaufgabenkontrolle, darauf folgten einige Übungen an der Tafel und die Bearbeitung einiger Arbeitsblätter. Bis dahin verlief alles normal und Kin hielt sich im Hintergrund.
Sein Banknachbar Kiba war so verzweifelt mit der Lösung seiner Aufgaben beschäftigt, dass er nicht einmal mitbekommen hatte, dass Kin schon lange fertig war. Aus Langeweile hat der Knirps seinen Block aus der Tasche geholt und angefangen Kurama zu malen.
„Wenn du Hilfe brauchst, dann kannst du mich auch fragen.“, bot Kiba dem Jüngeren an, als er bemerkte, dass Kin sich anders beschäftigte. Er nahm nicht an, dass der Knirps dieses Thema schon beherrschen könnte. Wie sollte man darauf auch kommen? Immerhin war Kin erst 4 und die Schüler der Klasse waren alle 11 oder 12 Jahre alt. Die darauf folgenden Worte von Kin überraschten ihn daher so sehr, dass er zunächst mit ihrem Sinn überfordert war.
„Ich brauch keine Hilfe, ich bin fertig.“, meinte der Junge beiläufig und malte dabei unbeirrt weiter seinen Fuchs auf das Blatt.
Ein sehr verwirrtes „Hä?“ folgte von Kiba, da er einfach nicht glauben wollte, dass Kin schon fertig war. „Wie jetzt?“
„Ich bin fertig.“, wiederholte Kin seine Worte und ließ sich darauf nicht weiter von Kiba stören.

Einige Minuten später rief Iruka sein Patenkind zu sich um die Aufgaben des Jungen zu kontrollieren. Erstaunt stellte er fest, dass Kin alles vollkommen korrekt gelöst hatte. Zwar hatte er geahnt, dass der Kleine diese Aufgaben nun viel besser lösen würde, als zu Narutos Zeiten, doch von der fehlerfreien Ablieferung der Arbeitsblätter war er dann doch etwas überrascht worden.
Die Kontrolle der Arbeitsblätter folgte diesmal auf spezielle Art, denn Kin rechnete alle Aufgaben nochmals, nur diesmal an der Tafel, wo ihm jeder zusehen konnte. Bei der ersten Aufgabe hielten es alle noch für einen Zufall, dass der Junge eine korrekte Lösung vorführte. Auch bei der Zweiten glaubte man noch an einen Zufall. Bei der dritten Aufgabe kamen sie ins Grübeln, bei der Vierten ins Staunen und spätestens nach der Fünften waren sie alle fassungslos, weil der kleine Junge offensichtlich problemlos mit ihnen mithalten konnte und dann sogar noch besser war als sie.

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