[KH-alt] Kapitel 31 – Besuch beim Tierarzt (3/3)

Etwas überrascht und innerlich irgendwo auch fassungslos hatte Kin die Tierärztin angestarrt, als sie ihm die vier kleinen Röhrchen präsentierte, welche sie mit seinem Blut gefüllt hatte. Er hatte nicht mal mitbekommen, wie sie ihn gepikst hatte

, womit dies die wohl schnellste und schmerzfreieste Blutabnahme seines ganzen Lebens gewesen sein musste (wenn man das Leben als Naruto mitzählte). Auch diese Röhrchen wurden von ihr beschriftet und darauf hatte sie den Raum verlassen, um die Blutproben sicher unterzubringen. Zuvor hatte sie dem Jungen allerdings noch ein Fieberthermometer angedreht, welches er nun in seiner Achsel eingeklemmt hatte.
Nun war er erleichtert, dass er den für ihn unangenehmsten Teil der Behandlung hinter sich hatte. Noch schlimmer würde es sicher nicht mehr kommen. Hoffte Kin zumindest und ihm fiel auch nichts ein, was noch schlimmer sein könnte als die Blutentnahme.
„Deine Idee war wirklich gut.“, meinte Kakashi nach kurzer Zeit und unterbrach somit Kins Gedanken. Da Hana noch abwesend war, konnten sie für den Moment offen reden.
„Dadurch ergibt sich aber auch wieder ein kleines Problem, was ich zuvor nicht bedacht hatte.“, deutete Kin an und seufzte, denn diesem Detail hatte er  wirklich erst im nach hinein seine Aufmerksamkeit geschenkt.
„Und welches?“, hackte sein menschlicher Vater sofort nach, da er den Gedanken seines Sohnes mal wieder nicht folgen konnte.
„Die Sache mit dem Violinenunterricht müssen wir jetzt anders lösen. Als Tierkind kann ich noch keinen Unterricht gehabt haben, womit ich das Instrument auch noch nicht beherrschen darf.“, seufzte der Junge erneut, denn dieses Problem war nun etwas, dass ihm ganz und gar nicht gefiel. Er hatte sich schon so darauf gefreut, dass er endlich mal wieder einen richtigen Lehrer bekam. Und nun vermasselte er sich diese Chance selbst. Aber nun war es eh zu spät. Er würde seinen Lehrer schon noch bekommen, nur halt etwas später.
„Das ist natürlich wahr.“, bestätigte der Ältere Hatake und biss sich darauf in den Daumen, was leicht verwirrt von Kin beobachtet wurde. Was hatte sein Vater den nun schon wieder vor? Erstaunt beobachtete er, wie Pakkun beschworen wurde, damit dieser zum Hokage lief. Der kleine Nin-Ken war in das Geheimnis um Kin bereits seit ihrer zweiwöchigen Reise eingeweiht, womit der kleine Mops wusste, dass es sich bei Kin um Naruto handelte. Dank Pakkun wussten sie auch, dass sich Kins Geruch deutlich von Naruto unterschied, womit auch die guten Nasen der Inuzuka und ihrer Hunde Kin nicht als Naruto erkennen konnten.
Kurz verließ Kakashi den Behandlungsraum, um seinen Nin-Ken aus der Praxis zu lassen, damit dieser seinen Auftrag erledigen konnte. Neben der Mitteilung für den Sandaime, hatte Pakkun auch eine Mitteilung für Hayate bekommen, damit dieser wusste, dass Kakashi und sein Sohn am Abend zu ihm kommen würden. Auf die Einladung hatte er bisher ja noch nicht antworten können.
Kaum war er zurück im Behandlungsraum, da kehrte auch Hana zurück und brachte eine Decke mit. Einen zweiten Gegenstand hatte sie ebenfalls dabei, welchen der kleine Engel jedoch nicht sofort identifizieren konnte. Zunächst nahm sie ihm das Fieberthermometer wieder ab und hob ihn darauf auf den Boden, damit sie die Decke über dem Tisch ausbreiten konnte, auf welchem Kin gesessen hatte.
„So Kin. Als nächstes muss ich dich untersuchen, dafür musst du dich bitte einmal ausziehen.“, erklärt sie dem Jungen und stellte einmal mehr fest, dass sie mit diesem Patienten deutlich mehr redete, als mit ihren sonstigen Patienten.
„Wofür ist die Decke?“, wollte Kin noch wissen, bevor er sich erneut auf den Tisch setzten ließ.
„Der Tisch ist aus kaltem Metall und wenn du dich jetzt nackig machst, dann ist das sicher etwas zu kalt, weshalb ich dir eine Decke darüber gelegt habe.“, erklärte sie und lächelte Kin dabei freundlich an.
Etwas überraschte ihn diese fürsorgliche Art. Bislang war er es nicht von den Dorfleuten gewohnt, dass sich jemand Gedanken über sein befinden machte und Hana überraschte ihn an diesem Tag nicht zum ersten Mal mit ihrer freundlichen Art. Ob sie das auch täte, wenn sie wüsste, dass er mal Naruto war? Nein, daran sollte er lieber nicht denken! Solche Gedanken würden nur wieder negative Nebeneffekte in ihm hinterlassen, weshalb er sie sofort aus seinem Kopf verscheuchte.
Kaum hatte er dies geschafft, kam ihm etwas anderes in den Sinn, was seinen Verstand kurzzeitig vollkommen einnahm. Er sollte sich nackig machen? Nur zwanghaft konnte er sein Schamgefühl unterdrücken, um nicht sofort knallrot anzulaufen. Dies war jedoch etwas, worin er nicht unbedingt Übung hatte, womit dennoch ein leichter Rotschimmer zu erkennen war. Hana bekam davon zum Glück nichts mit, da sie wieder mit ihrem Notizblock beschäftigt war. Das war das erste Mal für ihn, dass er sich bewusst vor einem weiblichen Wesen nackig zeigt und auch wenn er körperlich noch ein kleiner Junge war, so war es ihm im Geiste dennoch peinlich.
Kakashi durfte ihm beim ausziehen nicht helfen, dass hatte Hana untersagt, weil sie sehen wollte, wie gut Kin es in dieser kurzen Zeit schon allein beherrschte. Nötig wäre es zwar nicht gewesen, doch so musste er sich alleine gezwungen langsam ausziehen und schaffte es zu seinem eigenen erstaunen dabei auch, dass es noch leicht kindlich unbeholfen aussah.
„Das klappt doch schon ganz gut.“, kommentierte Hana schließlich Kins Bewegungen und blätterte dabei in einem gelben Heft. „Kin ist 4 Jahre … Wann hat er Geburtstag?“, wollte sie als nächstes wissen warf Kakashi einen fragenden Blick zu.
„Am 1. Januar.“, antwortete der Hatake mit gerunzelter Stirn. Er konnte halb in das Heft hineinsehen und bis auf seltsame Kurven, Zahlen und kryptischen Abkürzungen konnte er darin nichts erkennen.
„Da er bald 5 wird, richtigen wir uns nach den Daten für die Fünfjährigen.“, meinte sie darauf und blätterte erneut in dem Heft. Auf den hinteren Seiten waren zwei Seiten mit je einem Diagramm zu sehen, in welchem seltsamen Kurven abgebildet waren. Über dem einen Diagramm konnte Kakashi Mädchen 0-7 Jahre lesen. Das war dann wohl das Falsche. Über dem anderen Diagramm stand Jungen 0-7 Jahre und in diesem war Hana bereits dabei, sich die wichtigen Stellen zu markieren, um Kin entsprechend einordnen zu können.
Nachdem sie sich alles wichtige notiert hatte, legte sie das Heft zur Seite und begab sich zu Kin, welcher mittlerweile komplett entkleidet auf der Decke saß. Lange musterte sie den Jungen, bevor sie damit begann ihn zu untersuchen. Man sah ihm schon jetzt deutlich an, dass in dem kleinen Körper einiges an Kraft vorhanden war. Sogar das Sixpack war schon deutlich zu erkennen. Bei den Lebensbedingungen, unter welchen der Junge aufgewachsen musste, war es jedoch nicht all zu verwunderlich, dass Kin zu einem kleinen Kraftpaket herangewachsen war.
Oben beginnend tastete Hana den Jungen ab, weshalb sie zunächst verwirrt von Kin betrachtet wurde. Keinen Millimeter ließ sie aus, was ihm sichtlich unangenehm war. Nervös aber ansonsten ruhig ließ er die Kunoichi jedoch mit ihrer Untersuchung fortfahren, bis sie schließlich in seiner Mitte ankam und theoretisch gesehen der Genitalbereich als nächste dran wäre. Soweit ließ es Kin dann jedoch nicht kommen. Mit beiden Händen im Schritt verdeckte er sein bestes Stück und gab zusätzlich ein drohendes Knurren von sich.
Neben Hana begann Kakashi leise zu kichern und auch Kurama fand diese Reaktion amüsant. Beide hatte schon überlegt, wie Kin wohl darauf reagieren würde, wenn sie diese Stelle erreichte und nun hatten sie ihre Antwort. Was der Junge damit aussagen wollte, wussten alle drei sofort. Das war Seins, anfassen verboten! Schmunzelnd fuhr Hana fort und lies diese Stelle einfach aus. Kurz darauf war sie auch schon unten angekommen und somit fertig.
„Etwas ungewöhnliches konnte ich bisher nicht feststellen. Körperlich gesehen scheint er die gleiche Anatomie zu besitzen wie ein Mensch. Genaueres werden wir dann über die Röntgenbilder sehen können.“, fasste sie ihren Befund in einfachen Worten zusammen und nahm sich eine kleine Taschenlampe zur Hand. „So Kin. Als nächstes möchte ich in deinen Mund sehen und dafür brauche ich diese kleine Taschenlampe. Mit ihrem Licht kann ich in deinem Mund mehr sehen. In Ordnung?“ Neugierig betrachtete der Junge die kleine Lampe und machte mehrmals das Licht an und wieder aus, ehe er das Lämpchen wieder an die Ärztin zurück gab und bereitwillig den Mund öffnete.
Zum ersten Mal fand Hana nun eine Kleinigkeit, in welcher Kin sich deutlich von anderen Kindern unterschied. Er hatte mehr Zähne. Im Alter von 4 Jahren sollte ein Kind 20 Milchzähne haben. Jeweils oben wie unten 4 Schneidezähne, rechts und links davon ein Eckzahn und dann 2 Backenzähne auf jeder Seite. Kin besaß eine Reihe an Backenzähnen mehr und hatte im Oberkiefer zudem noch seine Fangzähne, welche vor den Eckzähnen eingereiht waren, womit der Junge auf 26 Zähne kam. Dieser Fund wurde natürlich notiert, so wie alles andere auch.
Nach einem kurzen Blick in die Ohren wandte sich sich der nächsten Baustelle auf ihrer Liste zu. Größe und Gewicht. Ersteres war schnell festgestellt. Kin war 1,19m groß und lag damit über dem durchschnittlichen fünfjährigem Jungen. Laut Hana lag der Durchschnitt bei etwa 1,12m und ihr kleiner Bruder hatte wohl selbst nur 1,07m gehabt, weshalb Kin in sich hineinkicherte. Für ihn war es kaum zu glauben, dass Kiba in dem Alter so klein gewesen sein soll.
Bei der Messung des Gewichtes fand Kin nun auch heraus, was der zweite Gegenstand war, welchen Hana mitgebracht hatte. Dieser entpuppte sich nämlich als Personenwaage. Das angezeigte Gewicht verwirrte die Kunoichi jedoch und Hana dachte schon, dass die Waage kaputt sei. Allerdings zeigte sie Hanas korrektes Gewicht an, weshalb auch Kins Messung korrekt sein musste, wenn die Ärztin das auch nicht so recht glauben wollte.
„Das kann doch nicht sein, dass Kin soviel wiegt. Sicher, Muskelmasse bringt auch einiges an Gewicht mit, aber soviel? Das kann doch nicht sein.“, wunderte sie sich, da die Waage bei dem Jungen ganze 32,7 Kilo gezeigt hatte. Das war deutlich zu viel für einen fünfjährigen, auch wenn man es ihm nicht ansah.
„Vielleicht hängt das mit seinen Flügeln zusammen.“, warf Kurama schließlich ein. Auch er und Kakashi hatten sich etwas gewundert, als Hana ihnen mitgeteilt hatte, das Kin mindestens 5 Kilo zu schwer war, wenn nicht sogar mehr. Bei der geringen Größe was das immerhin einiges.
Da Kin im Laufe der Behandlung seine Flügel eh noch hätte zeigen müssen, zeigte er sie nun direkt ohne Aufforderung und bestieg die Waage erneut. Verblüfft betrachtete Hana die weißen Schwingen, welche für den kleinen Jungen wahrhaft riesige Ausmaße hatten. Kurz wandte sie ihren Blick auf die Anzeige der Wage, doch am Gewicht des Jungen hatte sich nichts verändert. >Ob das Gewicht der Schwingen in seinem Körpergewicht bereits inbegriffen ist?<, fragte sie sich in Gedanken und hackte diese Tatsache vorerst ab, um sich die Flügel genauer anzusehen. Dafür ließ sie den Jungen wieder von Kakashi auf den Behandlungstisch setzen.
Auch die Länge der Flügel wurde von ihr gemessen, wobei der Hatake ihr diesmal zur Hand gehen musste. Mit 2,53 Metern pro Flügel waren Kins Schwingen um einiges länger als sein Vater groß, womit es für Hana unmöglich war, die Messung allein vorzunehmen. Im Anschluss daran betrachtete sie die Flügel genauer und stellte fest, dass sie über die gleiche Anatomie verfügten, wie die Flügel der Vögel, mit einem leichten Unterschied am Ansatz. Zum Gefieder machte sie sich ebenfalls Notizen und verschonte den Jungen ansonsten mit weiteren Untersuchungen, da sie dem kleinen deutlich ansehen konnte, wie unangenehm ihm dies war.
Auf Kakashis Information hin begutachtete sie zuletzt nun auch noch die Klingen, welche zwischen Kins Fingerknöcheln hervortraten. Diese musste Kin mehrmals vorzeigen und wieder verstecken, während Hana seine Hand und den Arm dabei abtastete. Mit einem Blick den man irgendwo zwischen verwirrt und erstaunt einordnen konnte beließ sie es nach einigen Minuten dabei.
Ein Blick auf ihre kleine Armbanduhr verriet ihr, dass ihnen langsam die Zeit ausging, weshalb sie nun zum nächsten und vorerst letzten Teil von Kins Untersuchung überging: Die Röntgenaufnahmen.

Grummelnd lag Kurama im Wartebereich der Tierklinik und ließ die nächste Erniedrigung über sich ergehen. Kaum waren sie im Röntgensaal fertig gewesen, war ein kleiner Notfall in die Praxis gekommen. Offenbar hatte eine junge Katze etwas verschluckt, dass sie lieber nicht hätte schlucken sollen, weshalb sie nun warten mussten. Da Kurama als Wildtier jedoch besser nicht frei rumlaufen sollte, da unangenehme Fragen gestellt werden könnten, musste er jetzt hier im Wartebereich liegen …
Vor Kakashis Füßen und AN EINER LEINE!
Und das wäre noch nicht einmal so schlimm gewesen, wenn es nur ein paar Minuten gewesen wären. NEIN, es waren bereits 30 Minuten! Und wenn er es richtig verstanden hatte, dann dürfte der Leinenzwang auch noch für mindestens ein halbes Jahr gelten, bis er offiziell entsprechend erzogen war und ohne Leinen herumspazieren konnte.
>Menschen und ihre Regeln!<, dachte sich Kurama und seufzte innerlich.
Eine weitere Viertelstunde verging und dann – ENDLICH! – ging es bei ihnen weiter. Auch wenn der Fuchs nicht sonderlich begeistert davon war, sich einer ärztlichen Untersuchung zu stellen, so hatte er es lieber schnellstens hinter sich, als noch länger darauf warten zu müssen.
Erneut folgten sie Hana in den Behandlungsraum, welches diesmal jedoch etwas weiter den Flur runter war. Genervt dackelte Kurama neben seinem Sohn her, welcher im Moment das andere Ende der Leine in der Hand hielt. Der Junge schien ebenfalls alles andere als begeistert davon zu sein, dass er seinen Fuchsvater nun an einer Leine herumführen durfte, aber das musste nun sein. Bevor sie mit der Untersuchung beginnen konnten, wurden sie jedoch ein weiteres Mal aufgehalten, da Kiba von der Schule zurück war und nach seiner großen Schwester suchte.
„Kiba, ich hab jetzt noch keine Zeit. Einen Patienten habe ich hier noch.“, erklärte sie ihm und deutete auf den Fuchs auf dem Behandlungstisch.
„Kann ich dir helfen?“, wollte der junge Inuzuka darauf wissen und betrachtete den verwundert den weißen Fuchs. So ein Tier sah man in ihrer Gegend selten und wenn man doch einen zu sehen bekam, dann waren sie nicht weiß.
„Hierbei nicht, aber“ Kurz warf sie einen Blick auf ihre Armbanduhr, ehe sie den Satz fortsetzte. „die Hunde müssten noch gefüttert werden. Wenn Kin möchte, kann er dir dabei helfen. Hier drin ist es sicher viel zu langweilig.“
Fragend schaute Kin darauf zu seinem Vater und wartete auf eine Erlaubnis. Zwar hatte er nicht wirklich Lust darauf, mit Kiba die Hunde zu füttern, aber er ahnte auch, warum Hana dies Vorgeschlagen hatte. Da er noch immer einen nervösen Eindruck wegen dem ‚Menschenzeug‘ machte, wollte sie ihn sicher davon erlösen.
Kakashi schien nichts dagegen zu haben, weshalb beide Jungs kurz darauf den Raum verließen und er sich mit Hana und Kurama nun allein im Behandlungsraum befand. Die Kunoichi hatte sich bereits eine Schälchen geholt, in welchem erneut Utensilien für eine Blutabnahme zu sehen waren. Offenbar blieb auch der Fuchs nicht verschont. Anders als Kin lies dieser jedoch die Prozedur problemlos über sich ergehen.
Auch bei Kurama musste Hana die Körpertemperatur messen, weshalb sie nun hinter ihm stand und seinen Schweif anhob. Dass sie etwas vorhatte merkte Kurama sofort. Was es war, wusste er jedoch nicht und er wollte es eigentlich auch nicht wissen.
„Könntest du bitte meinen Hintern in ruhe lassen.“, sagte er nach einem kurzen Moment, da sie einfach nicht hinter ihm wegkommen wollte.
„Jetzt mal im Ernst, meinem Hintern geht es Prima.“, meinte er einen weiteren Moment später, da von der Ärztin keine Reaktion kam – und dies sollte leider auch so bleiben.
So langsam wollte er doch wissen, was Hana da trieb und warf einen Blick über die Schulter. Hätte er das doch lieber sein lassen! Die Kunoichi stand noch immer hinter ihm und hielt ihn mit einer Hand an seiner Schwanzwurzel fest, um freie sich auf seinen Anus zu haben. Die andere Hand hielt einen langen dünnen Gegenstand in der Hand, welche einem Fieberthermometer verflucht ähnlich sah.
„Hana, was hast du damit vor?“, fragte er nach und man konnte einen leicht nervösen und auch ängstlichen Unterton heraushören.
„Steck das Ding bloß nicht in meinen …“, wollte er sie warnen, doch es war zu spät. Hana hatte es bereits in seinem Hintern versenkt, weshalb nur noch ein erschrockenes und schmerzverzerrtes Jaulen von Kurama zu vernehmen war.
„Entschuldigung, aber das muss sein. Ist gleich vorbei.“, meinte sie nur trocken und ging nun an Kuramas Seite, um ihn abzuhorchen.
Noch immer zog es schmerzhaft in seinem Hintern, doch war das Gefühl lange nicht mehr so schlimm, wie zu Anfang. Etwas bereitete Kurama jedoch sorgen. Das Ding schien sich immer weiter ins Innere zu verziehen, auch wenn er sich stark bemühte in der Region seine Muskeln nicht zu bewegen. Schließlich war es dann soweit und das Thermometer war komplett in seinem Hinterteil verschwunden.
„Oh Shit!“, platze es aus ihm heraus, als er es bemerkte.
„Was ist?“, wollte Kakashi von dem Fuchs wissen und auch Hana schien eine Antwort darauf haben zu wollen.
„Arsch hat Thermometer gefressen!“, kam es gleich darauf und beide Menschen schauten sich überrascht an.
Erneut fasste sie Kurama bei der Schwanzwurzel und hob somit den Schweif an um eine bessere Sicht zu haben. „Stimmt, es ist weg.“, stellte Hana fest und betrachtete nachdenklich Kuramas Hinterteil.
„Also gut, es gibt drei Möglichkeiten. Nummer 1: Ich hole es mit der Hand wieder raus.“ begann sie und bekam prompt Kuramas Meinung dazu: „PASSE!“
„Nummer 2: Ich gebe dir Rizinusöl und dann warten wir ab.“, gab sie nun die zweite Möglichkeit preis und machte absichtlich eine Pause, um Kurama die Möglichkeit zu geben, darauf zu reagieren. Diese Möglichkeit gefiel ihm schon viel besser, doch auch die dritte Möglichkeit wollte er noch erfahren.
„Ich entferne es Operativ.“, wäre ihre dritte Methode. Nun musste sich Kurama entscheiden. Und die Wahl fiel auf …
„Das Rizinusöl.“, beschloss der Fuchs und war sich sicher, dass es die angenehmste Methode wäre. Leider sollte es anders kommen.
„Tut mir Leid, dir das sagen zu müssen, aber das hat noch nie funktioniert.“, kam darauf von der Ärztin.
„Und wofür tendierst du?“, wollte der Fuchs schließlich wissen und hoffte, dass es nicht all zu schlimm wurde.
„Ich würde es mit der Hand rausholen.“, antwortete sie ihm und kurz darauf konnte Kurama etwas Klatschen hören. Er wusste nicht, was es war und er wollte es auch nicht wissen, doch er ahnte übles.
Kakashi hingegen wusste genau, was es war und er war sehr froh, dass er jetzt nicht in Kuramas Fell steckte. Das Klatschen war ein Gummihandschuh gewesen, welchen Hana sich eben über die Hand gezogen hatte. Der Unangenehme Teil folgte nun genau in diesem Moment …

### Nachwort ###
Die „Arsch hat Thermometer gefressen“ Szene von Kurama stammt aus dem Film Dr. Dolittle, nur in etwas anderer Variante, aber doch sehr ähnlich.

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