[KH-alt] Kapitel 19 – Rückkehr, Rückfall und Gruselfilme

Der Abend war angebrochen und die hell beleuchteten Tore von Konoha waren bereits aus der Entfernung zu erkennen. Weit hatten es die beiden Männer nicht mehr, allerdings stellten sich die letzten hundert Meter als schwieriger heraus, als sie es geahnt hatte. Zur Gruppe der beiden Ninja zählte auch ein weißer Fuchs und ein kleiner Junge. Letzterer setzte seinen Weg in einem immer langsamer werdenden Tempo fort.

Dies lag jedoch nicht daran, dass der Junge erst 4 Jahre alt war und an diesem Tag eine Wegstrecke zurückgelegt hatte, nach welcher andere Kinder in seinem Alter vor Müdigkeit Halbtod ins Bett fallen würden. Nein, der Grund lag bei etwas anderem. Kin wollte das Dorf nicht betreten. Überwiegend schlechte Erinnerungen verband er mit dem Ort, welchem sie sich näherten. Die Nervosität war dem Kind deutlich anzusehen. Sein ganzer Körper war angespannt und ein bitterer Geschmack lag auf seiner Zunge. Mit jedem Schritt wurde das unangenehme Kribbeln um Bauch stärker und der ekelhafte Geschmack im Mund intensiver.
Letztlich war Kin so fertig, dass er nur wenige Meter vor dem Tor stehen blieb. Die Augen waren weit aufgerissen und sein ganzer Körper bebte vor Angst. Eine boshafte Stimme schlich sich in seinen Verstand und flüsterte ihm Dinge zu. Grausame und brutale Dinge, welche die Dorfbewohner wieder mit ihm anstellen würden. Erinnerungen zogen darauf an seinem inneren Auge vorbei und blankes entsetzen zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. Wie gelähmt stand der Junge da, unfähig sich zu bewegen. Seinen Atem hatte er unbewusst angehalten und viele riesige Tränen suchten sich ihren Weg über seine Wangen.
Die Männer waren sofort zur Stelle und Kakashi nahm seinen Sohn schützend in den Arm. Auch wenn in Kins 4-jährigen Körper der Verstand eines sehr erwachsenen 12-jährigen steckte, dieses Dorf hatte dem Jungen ein tiefsitzendes Trauma beschert, welches sich nicht so einfach verdrängen ließ.

Es war ende Oktober – Genauer gesagt: Es war der 31. Oktober. – und das ganze Dorf war mit leuchtenden Kürbissen und Gruselkrams geschmückt. Auch in Konoha wurde Halloween gefeiert und von weitem konnte man schon einige Kinder in ihren Kostümen durch die Straßen laufen sehen. Noch befand sich die Gruppe um Kin vor dem Tor und auch die beiden Wachposten hatten die Rückkehrer noch nicht bemerkt.
Seine Hände hatte Kin fest in Kakashis Weste verkrallt und auch das Gesicht vergrub er darin. Er hatte geahnt, dass es nicht einfach wird, doch das es so schwer werden würde, unbekümmert durch die Straßen Konohas zu laufen, damit hatte der Junge nicht gerechnet. Eigentlich war er davon ausgegangen, dass er zumindest an der Seite seines Vaters halbwegs ruhig bis nach Hause kam. Nun schaffte er es nicht einmal die Schwelle des Tores zu überqueren, ohne einen Panikanfall zu bekommen. Früher hatte er seine Angst doch auch immer überspielen können, warum klappte es jetzt nicht?
„Beruhige dich, Kin!“, redete Kakashi sanft auf den Jungen ein und streichelte über den Rücken des Kleineren. Er sorgte sich sehr um seinen Sohn. Vor einigen Stunden war Kin noch so fröhlich und munter gewesen, doch kaum war das Dorf in Sicht gekommen, hatte er sich mental stark zurückgezogen. Erst da wurde den Männern klar, wie sehr dem Jungen die letzten Jahre mitgenommen haben musste. Es würde einige Zeit dauern, bis Kin sich wieder ausgelassen und fröhlich durch das Dorf bewegen konnte.
„Du solltest ihn besser gleich nach Hause bringen. Ich werde meinem Vater Bescheid geben.“, schlug Asuma nach einigen Minuten vor. Kin hatte sich zwar wieder etwas beruhigt, jedoch war es besser den Jungen nicht zu viel auf einmal zuzumuten. Zudem war auch noch ein besonderer Tag und selbst am Abend liefen an Halloween viele Leute durch die Straßen und könnten unangenehme Fragen stellen.
„Wird wohl besser sein.“, stimmte Kakashi dem zu und flüsterte dem Jungen einige Worte zu, worauf dieser nickte.
„Ich komme mit Vater dann morgen vorbei. Er wird sicher wissen wollen, was vorgefallen ist – und wir können es ja schlecht in unsere Berichte schreiben.“, seufzte der Sarutobi darauf und drehte sich Richtung Tor.
Einen Moment schaute Kakashi nun in Kins Augen und der Junge schaute abwartend zurück. Er war noch immer sehr nervös und wollte endlich nach Haus, das sah man ihm deutlich an. „Und wie bekomme ich dich jetzt Heim, ohne das es zu sehr auffällt, das mit dir etwas nicht stimmt?“, fragte der Jonin nachdenklich
Lang musste der kleine Dämon nicht überlegen, bis er eine Lösung für dies Problem gefunden hatte: „Du trägst mich. Wenn jemand fragt: Ich bin total müde, war halt ein langer Tag und ich bin ja noch klein.“, lieferte Kin eine spontane und auch passende Erklärung. Der Knirps hatte eindeutig zu viel Erfahrung darin, die Wahrheit zu verschleiern. Darauf warf Kin einen Blick über Kakashis Schulter und bemerkte die geschmückten Straßen und Kinder in ihren Kostümen. „Außerdem ist Halloween mir suspekt, weil ich das zum ersten Mal sehe und den Sinn nicht begreifen will.“, setzte er in einem abfälligem Ton nach und kuschelte sich erneut an seinen Vater.
Das war nicht einfach nur eine Ausrede, dass ahnte Kakashi. Der Junge musste früher bereits schlechte Erfahrungen mit diesem Tag gemacht haben, weshalb er Halloween nicht mochte. Vielleicht erzählte Kin ja etwas, wenn sie erst mal Zuhause waren. „Na komm.“, meinte Kakashi nachdem er seinen Gedankengang beendet hatte und wollte seinen Jungen auf den Arm geben.
Davon hielt Kin ihn jedoch ab. „Papa warte!“, forderte der Junge und sah seinem Vater mit einem ganz ernstes Blick in die Augen. „Du musst dein linkes Auge noch verdecken.“
Von dem plötzlich Stimmungswechsel überrascht, hatte der Mann zunächst gar nicht drauf geachtet, was sein Junge ihn zu sagen versuchte. Kurz darauf sickerten die Worte schließlich doch in seinen Verstand und er sah seinen Sohn verwirrt an: „Wozu? Das Sharingan ist doch inaktiv – und selbst, wenn es aktiv wäre, würde man es jetzt doch eh auf beiden Augen sehen.“
„Ja, aber das weiß hier niemand.“, seufzte der Junge darauf und verschränkte die Arme vor der Brust. „Wenn du nicht mit unangenehmen Fragen konfrontiert werden willst – die du nicht beantworten kannst, weil uns noch keine gescheite Erklärung eingefallen ist – dann solltest du vorerst verstecken, dass sich dein Sharingan verändert hat.“
„Da hätte ich auch selbst drauf kommen können.“, seufzte nun der ältere Hatake und rückte sein Stirnband zurecht, um das Auge zu verdecken.
„Ja, hättest du.“, kicherte Asuma hinter dem Mann und setzte sich darauf Richtung Tor in Bewegung. Der Fuchs war bereits vor gelaufen und der Sarutobi wollte vorsichtshalber hinterher. Immerhin durfte Kurama sich hier nicht wehren, wenn etwas sein sollte.
Nun wo Kakashis kosmetischer Fehler verschleiert war, ließ sich Kin endlich auf den Arm nehmen und die beiden Hatake folgten Asuma.

Verwundert starrten die beiden Torwächter auf das kleine weiße Tier, welches wenige Sekunden zuvor auf den Tisch gesprungen war, vor dem sie saßen. Es war ein Fuchs mit einem Halsband und das Tier schien offensichtlich keine Angst zu haben.
„Du Genma, da ist ein Anhänger am Halsband.“, sprach der Mann neben dem als Genma angesprochenen und streckte eine Hand nach dem Fuchs aus.
„Sei vorsichtig, Hayate. Wer weiß, wie der Fuchs reagiert.“, mahnte der Andere, als sich die Hand seines Kollegen langsam dem Tier näherte.
Innerlich kicherte Kurama und betrachtete die beiden Männer. Sie wussten eindeutig nicht, wie sie mit ihm umgehen sollten. Das war jedoch verständlich. Wie oft begegnete man schon einem zahmen weißen Fuchs mit einem Halsband? So gut, wie nie! Weiße Füchse gehörten nicht in diese Gegend und auch die Rotbraunen aus dem Feuerreich wurden eher selten bis gar nicht als Haustiere gehalten. Füchse sind und bleiben nun mal Wildtiere. Um den Männern zu zeigen, dass sie nichts von ihm zu befürchten hatten, senkte Kurama seinen Kopf und legte die Ohren an, während er sich ebenso langsam der Hand entgegen bewegte.
Vorsichtig strich Hayate über den Nacken und begann den Fuchs sanft zu streicheln. „Hat Ähnlichkeit mit unserer Katze.“, stellte er fest und beobachtete weiter das Füchschen. Dem Tier schien es sichtlich zu gefallen, hinter den Ohren gekrault zu werden. Die Art sich zu bewegen und die schnurrenden Brummgeräusche, welche der Fuchs nun von sich gab, waren einer Katze wirklich ähnlich. Es war schon etwas seltsam, allerdings wusste er auch nicht, wie sich ein Fuchs verhält und was für Geräusche diese von sich gaben, weshalb er es einfach hinnahm.
Auch die zweite Hand näherte sich nun langsam dem Tier und suchte nach dem Anhänger am Halsband. „Kurama, ist das dein Name?“, fragte der Mann rhetorisch, da er von dem Tier keine Antwort erwartete. „Hier steht, dass er zu einem Kin Hatake gehört.“
„Hatake?“, fragte Genma überrascht und blinzelte einige Male. „Das ist sicher der Junge von Kakashi.“ Dies vermutet er zumindest, denn bisher hatte er den Kleinen noch nicht zusehen bekommen. Nur durch den Dorftratsch hatte er davon erfahren, allerdings war Kakashi zu dem Zeitpunkt mit seinem Sohn schon auf einem Ausflug gewesen, weshalb er nicht nachfragen konnte.
„Hallo ihr zwei.“, wurden die beiden Wachen gegrüßt und als Hayate aufsah erkannte er Asuma, welcher vor ihm stand. „Wie ich sehe, habt ihr Kurama schon kennengelernt.“, grinste der Sarutobi und drehte sich darauf in Richtung Tor, um nach den beiden Hatake zu sehen.
Verwirrt starrte Genma den Jonin an. Etwas an Asuma war anders, aber was? Waren es die Haare? Nein, die waren wie immer. Die Kleidung … war die Jonin-Uniform und die trug Asuma auch immer. Schließlich stellte er fest, das nicht etwas an dem Mann anders war, sondern das etwas fehlte. Nur kam er nicht darauf, was es war.
„Sind dir unterwegs die Zigaretten ausgegangen?“, fragte Hayate neben ihm, der den Sarutobi ebenfalls genau gemustert hatte und da fiel auch Genma auf, was ihn an dem Mann störte. Die Zigarette im Mundwinkel fehlte!
„Ich bin zu den Nichtrauchern gewechselt.“, antwortete er trocken und ohne die Wächter eines Blickes zu würdigen. Neben dem Mann war nun auch Kakashi erschienen, mit einem kleinen Jungen auf den Arm, der die Wächter  etwas traurig anstarrte.
„Der Knirps sieht ja wirklich aus wie ein kleiner Mini-Kakashi.“, grinste Hayate, nachdem er den Jungen ausgiebig betrachtet hatte.
„Nur die Augen sind etwas anders – aber das macht ihn nur noch niedlicher.“, stimmte Genma zu und wurde dafür von allen drei Männern verwundert angestarrt. „Was?“, fragte er nach dem Grund und schien verwirrt.
„Ach nicht, ich hätte nur nicht gedacht, das ’niedlich‘ zu deinem Wortschatz gehört.“, antwortete Kakashi nach einem Moment und betrachtete kurz seinen Sohn, der sich nun bei ihm angekuschelt hatte.
„Tzz!“, machte Genma nur und beließ es dabei.
Hayate hatte in der Zeit die Gruppe ins Buch eingetragen und streichelte mit der freien Hand weiterhin den Fuchs. Dieser entwand sich nun der Hand in seinem Nacken und sprang ebenfalls in die Arme des Jonin, wo Kin den Fuchs sofort an sich drückte und nun mit beiden Vätern kuschelte.
„Was hat er den?“, wollte Genma darauf wissen, da Kin einen schlechtgelaunten Eindruck machte.
„Er ist nur müde und will ins Bett.“, kam von Kakashi die Antwort und wie zur Bestätigung konnte man Kin darauf ungeniert gähnen sehen.
„Na dann: Schlaf gut, kleiner Hatake und komm uns ruhig mal hier besuchen.“,  verabschiedete sich Hayate von dem Jungen und auch Genma wünschte Kin noch eine gute Nacht. Darauf wandten sich die Männer zur Straßen und setzten ihren Weg fort.
„Besonders gesprächig ist der Kleine ja nicht.“, stellte Genma kichernd fest und schaute zu seinem Kollegen, der ebenfalls leicht grinsen musste. „Wäre ich auch nicht. Er kennt uns nicht und ist schon halb am schlafen, warum sollte er da mit uns reden.“, kam darauf von dem anderen und beide wandten sich darauf wieder ihrer Arbeit zu.

Einige Straßen weiter waren die Männer stehen geblieben und Asuma holte das Päckchen aus Kakashis Tasche, damit er dies zu seinem Vater mitnehmen konnte.
„Ich melde mich morgen nochmal, sobald ich weiß, wann Vater vorhat vorbei zukommen.“
„Bringt morgen Iruka mit.“, forderte eine leise kindliche Stimme, die eindeutig von Kin kam. Asuma hatten den Jungen genau verstanden und würde dies seinem Vater ebenfalls ausrichten, damit auch Iruka in den Besuch eingeplant wurde. Darauf verabschiedeten sie sich und die Hatake machten sich auf den Weg nach Hause, während Asuma sich zum Hokageturm wandte.

Zuhause angekommen begaben sich beide in ihre Zimmer und zogen sich Schlafkleidung an. Es war noch recht früh und da sie auch bis zum Mittag geschlafen hatten waren sie noch lange nicht müde, weshalb sie beschlossen hatten noch einen Film zu sehen.
Kin braucht recht lang in seinem Zimmer und kam gar nicht wieder heraus, weshalb Kakashi nach einer halben Stunde nachsehen ging. Im Türrahmen blieb er schließlich stehen und lehnte sich an. Im Schlafanzug saß Kin auf seinem Bett und schaute sich in seinem neuen Zimmer um. Erst eine Woche hatte er in diesem Raum geschlafen und alles war noch sehr neu. Bisher war der Raum auch kaum Kindgerecht eingerichtet. Es gab ein Bett mit einem kleinen Nachttisch daneben und ein Schreibtisch mit einige Schubladen und einem Stuhl davor. Dann hatte er noch zwei Regale, wovon eines noch leer war und einen Kleiderschrank. Die Möbel waren alle aus hellem Eichenholz, ebenso wie das Parkett. Die Wand hatte einen hellblauen Anstrich und in dem gleichen Blau waren auch der Teppich und die Bettwäsche
Spielzeug hatte Kakashi kaum gekauft, da sich Kin nicht dafür zu interessieren schien. Bücher fand der Junge interessanter und wenn er toben wollte, dann hatte er Kurama und Kakashi als Spielpartner. Ein bunter Ball lag neben seinem Bett. Einige Ninjafiguren befanden sich auf dem mittleren Brett des Regals und auf dem Brett darüber ein Bauset für einen roten Rennwagen. Den hatte Tsunade mitgebracht und war eigentlich noch nichts für Kin – wenn man vom körperlichem Alter ausgeht. Im unteren Regalfach befanden sich einige Bücher, die mehr für einen 4jährigen gedacht waren. Auf dem Schreibtisch hatten ein Block, Malbücher und Stifte ihren Platz gefunden und auf dem Bett befanden sich noch zwei Kuscheltiere, ein brauner Hund und ein roter Frosch, die Kin sich ausgesucht hatte. Mehr hatte der Junge bisher nicht.
Insgeheim war Kakashi froh, dass er nicht zu viel gekauft hatte, denn die Interessen eines geistig 12jährigen waren doch etwas anders ausgerichtet, als bei einem Jungen, der wirklich erst vier war.
„Es ist ein seltsames Gefühl.“, meinte Kin nach einigen Minuten und schaute seinen Vater nachdenklich an. „Ich weiß, ich bin Naruto … war! Ich habe alle seine Erinnerungen und sein Wissen. Doch jetzt bin ich jemand anderes und muss aufpassen, dass keine Verbindung zwischen dem, der ich war und dem, der ich jetzt bin hergestellt wird. Diese zwei Personen zu trennen ist gar nicht so einfach.“
„Mit der Zeit gewöhnst du dich schon an das neue Leben. Ich verlange nicht von dir, dass du Naruto komplett verdrängst. Diese Person ist ein Teil von dir und das Leben, dass du einst geführt hast, hat dich stark geprägt. Du darfst nur anderen nicht zeigen, dass Naruto noch existiert. Du bist jetzt Kin, ein kleiner schlauer 4jähriger, der Naruto nie kennengelernt hat.“
„Ich bin bald 5!“, gab der Knirps darauf trotzig und mit stark kindlichem Ausdruck von sich und grinste seinen Vater anschließend schelmisch an.
„Ja, in zwei Monaten.“, grinste Kakashi zurück und kam auf Kin zu, um ihm durchs Haar zu wuseln. „Und bis dahin musst du dich anständig eingelebt haben. Du willst doch sicher nicht, das wir deine erste richtige Geburtstagsfeier ausfallen lassen müssen.“
„Wird schon gehen. Eben im Dorf ging es ja auch, nachdem ich erst einmal den ersten Schock hinter mir hatte. Ich muss mich halt noch richtig auf mein neues Leben einstellen und das geht nur hier im Dorf.“
„Jetzt mach dir mal keine Gedanken mehr deswegen. Heute Abend wird sich mit etwas anderem beschäftigt. Wir schauen uns jetzt einen Gespensterfilm an.“, grinste Kakashi fies und Kin wurde darauf sofort Kreidebleich. Er hasste alles was mit Horror und Grusel zu tun hatte – und Geister gehörten definitiv dazu!
„Keine Angst, ich passt auf dich auf – und du weißt doch noch gar nicht, was für einen Film ich da rausgesucht hab.“, meinte der Ältere geheimnisvoll und zog Kin darauf ins Wohnzimmer, wo der Junge auf dem Sofa platziert wurde.
Wenige Minuten später begann der Film und Kin staunte mit großen Augen, was da für ein Film lief. Er kannte ihn nicht – aber das war klar. Immerhin kannte er fast gar keine Filme, doch eins war eindeutig: Das war KEIN Gruselfilm.
„Das ist ja ein Kinderfilm!“, brachte er nach kurzer Zeit hervor, als der Name des Filmes eingeblendet wurde: Casper das freundliche Gespenst.
Kichernd betrachtete Kakashi seinen Knirps, dem deutlich anzusehen war, dass er nun doch etwas mehr Spaß an der Sache hatte. „Ja logisch! Hattest du etwa gedacht, wir schauen einen von diesen Gruselschockern? Dafür wäre selbst Naruto noch zu jung gewesen. Diese Filme sind immerhin ab 16.“
Und so machten sich die Beiden einen gemütlichen Abend auf dem Sofa, mit Chips, Popcorn und Gespensterfilmen für Kinder.

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